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Andrea III, 2025

Bronze
63.7 x 44.6 x 49.9 cm
Unique in a series

Andrea III, Art Basel Paris with sans titre Gallery

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The presentation unfolds as a reflection on the notions of strength and fragility, two forces in constant negotiation. Bronze, marble, fabric and paper form a constellation of opposing properties: the first two convey weight, durability and monumentality, while the latter evoke permeability, care and impermanence. This tension between the enduring and the delicate echoes the way the artists approach the body — sometimes in states of excess or glory, sometimes fractured, diminished or dissolving. Together, the works reveal how physicality and vulnerability coexist, and how our ideas of strength are always shadowed by fragility.

An imposing bronze sculpture by Zuzanna Czebatul, Andrea, captures the suspended gesture of an exaggeratedly muscular arm holding a hammer. The arm’s unnatural proportions can be read as both a satire of hypermasculine aesthetics and an embrace of homoerotic visual codes. The work is inspired by Vulcan, the Roman god of fire, whose emblem has endured through centuries as a symbol of industry. Czebatul reinterprets this figure through a political and critical lens: is this gesture one of creation or destruction? By choosing a gender-neutral name for the title, she highlights the need to rethink the role of gender in industrial and political spheres.

Die Präsentation entfaltet sich als eine Reflexion über die Begriffe Stärke und Fragilität – zwei Kräfte, die sich in einem ständigen Aushandlungsprozess befinden. Bronze, Marmor, Stoff und Papier bilden eine Konstellation gegensätzlicher Eigenschaften: Die ersten beiden vermitteln Gewicht, Beständigkeit und Monumentalität, während die letzteren Durchlässigkeit, Fürsorge und Vergänglichkeit evozieren. Diese Spannung zwischen dem Dauerhaften und dem Zarten spiegelt wider, wie die Künstler*innen den Körper betrachten – manchmal in Zuständen von Übermaß oder Glorie, manchmal gebrochen, geschwächt oder sich auflösend. Gemeinsam zeigen die Werke, wie Körperlichkeit und Verletzlichkeit koexistieren und wie unsere Vorstellungen von Stärke stets von Fragilität begleitet werden.

Eine imposante Bronzeskulptur von Zuzanna Czebatul, Andrea, hält die eingefrorene Geste eines übertrieben muskulösen Arms fest, der einen Hammer hält. Die unnatürlichen Proportionen des Arms lassen sich sowohl als Satire auf hypermaskuline Ästhetiken als auch als Aneignung homoerotischer Bildcodes lesen. Das Werk ist vom römischen Feuergott Vulkan inspiriert, dessen Emblem über Jahrhunderte hinweg als Symbol der Industrie Bestand hatte. Czebatul interpretiert diese Figur aus einer politischen und kritischen Perspektive neu: Handelt es sich bei dieser Geste um einen Akt der Schöpfung oder der Zerstörung? Indem sie einen geschlechtsneutralen Namen für den Titel wählt, betont sie die Notwendigkeit, die Rolle von Geschlecht in industriellen und politischen Sphären neu zu denken.