Macromolecule Exploiting some Biological Target, 2022
Installation View, 2026
Condo; London, 2026
Sans Titre, Paris and Sadie Coles HQ, London
Condo London 2026
Hosting sans titre, Paris
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Conceived in close collaboration with Sadie Coles HQ, this presentation takes shape within the convivial and collective framework of Condo, a format grounded in hospitality, shared spaces and dialogue between galleries. The exhibition draws on this context to consider festive and social environments as sites of encounter and proximity, where communities take shape through gesture, presence and shared experience. Bringing together works from different generations and contexts, the presentation reflects on how celebration, intimacy and collective life intersect, shaping ways of being together that are at once joyful, fragile and politically charged.
The exhibition unfolds from a large inflatable sculpture by Zuzanna Czebatul (b. 1986) in the form of a giant, hyperreal ecstasy pill, stamped with the words “Rush” and “Revolution.” Monumental yet ephemeral, the work functions as both a humorous and reflective monument to rave culture, particularly that of the 80s and 90s. Produced as part of an ongoing series initiated in 2021, the sculpture condenses the visual language and collective memory of club culture into a single oversized object.
Drawing from her own experience as a raver, bouncer and DJ within Berlin’s club scene, Czebatul approaches the pill as a cultural form loaded with political and social meaning. The synthetic drug MDMA, embraced for its disinhibiting and empathogenic effects, is read here alongside the broader history of pharmaceutical products that have shaped modern subjectivities, from birth control pills to antidepressants. The terms “Rush” and “Revolution” point to the tensions that animated rave culture at the time: acceleration, collective euphoria and the promise of social transformation within a globalized world.
While the hope for sweeping political revolution has largely faded, the sculpture points to the persistence of club spaces as sites of small-scale utopias. It frames nightlife as a space structured by shared sensations and collective states, where bodies gather, hierarchies loosen and alternative forms of social life continue to be rehearsed.
Konzipiert in enger Zusammenarbeit mit Sadie Coles HQ, entfaltet sich diese Präsentation im geselligen und kollektiven Rahmen von Condo – einem Format, das auf Gastfreundschaft, geteilten Räumen und dem Dialog zwischen Galerien basiert. Die Ausstellung greift diesen Kontext auf, um festliche und soziale Umgebungen als Orte der Begegnung und Nähe zu betrachten, in denen Gemeinschaften durch Gesten, Präsenz und geteilte Erfahrungen entstehen. Indem Werke aus unterschiedlichen Generationen und Kontexten zusammengeführt werden, reflektiert die Präsentation darüber, wie Feier, Intimität und kollektives Leben ineinandergreifen und Formen des Zusammenseins hervorbringen, die zugleich freudvoll, fragil und politisch aufgeladen sind.
Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildet eine große aufblasbare Skulptur von Zuzanna Czebatul (geb. 1986) in Form einer riesigen, hyperrealen Ecstasy-Pille, geprägt mit den Worten „Rush“ und „Revolution“. Monumental und zugleich ephemer fungiert die Arbeit sowohl als humorvolles wie auch reflektierendes Monument der Rave-Kultur, insbesondere der 1980er- und 1990er-Jahre. Die Skulptur entstand als Teil einer fortlaufenden Serie, die 2021 initiiert wurde, und verdichtet die visuelle Sprache sowie das kollektive Gedächtnis der Clubkultur in einem einzigen überdimensionierten Objekt.
Ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung als Raverin, Türsteherin und DJ in der Berliner Clubszene nähert sich Czebatul der Pille als einer kulturellen Form, die mit politischen und sozialen Bedeutungen aufgeladen ist. Die synthetische Droge MDMA, geschätzt für ihre enthemmenden und empathogenen Wirkungen, wird hier im Zusammenhang mit der breiteren Geschichte pharmazeutischer Produkte gelesen, die moderne Subjektivitäten geprägt haben – von der Antibabypille bis zu Antidepressiva. Die Begriffe „Rush“ und „Revolution“ verweisen auf die Spannungen, die die Rave-Kultur jener Zeit prägten: Beschleunigung, kollektive Euphorie und das Versprechen gesellschaftlicher Transformation in einer globalisierten Welt.
Auch wenn die Hoffnung auf eine umfassende politische Revolution weitgehend verblasst ist, verweist die Skulptur auf das Fortbestehen von Clubräumen als Orte kleiner utopischer Momente. Sie versteht das Nachtleben als Raum, der durch geteilte Empfindungen und kollektive Zustände strukturiert ist – Orte, an denen sich Körper versammeln, Hierarchien lockern und alternative Formen sozialen Zusammenlebens weiterhin erprobt werden.