Probably A Robbery
Installation View, 2026
Probably A Robbery, Weirder, Louder, Taller, Uglier – Learning from Weeds, Galerie im Körnerpark, Berlin
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The German word for weed, Unkraut, carries a dismissive connotation — naming plants that are deemed undesirable and usually removed. Yet many of these so-called Beikräuter are ecologically valuable, nourish insects, strengthen soil, and are edible or even medicinal for humans. Weeds remind us that what is outside conventional order often participates in rich and
complex inner ecologies.
Weeds appear in the exhibition not only as subjects of study or metaphor, but as active principles.
Through various artistic positions that are unruly in their structure or message , the question is raised as to when something, an action or a state, is weedy? What does it mean to be weed — to unsettle, to permeate, to transgress —within art, institutions, language, and everyday life? Weeds demonstrate that disruption is not merely destructive, but generative — dissolving rigid boundaries and reopening space for alternative formations of identity, meaning, and practice.
Inspired in an intuitive and visceral way by weeds, Weirder, Louder, Taller, Uglier – Learning from Weeds / Von Unkraut lernen is a curatorial project composed of events that we call sprouts and exhibitions that unfold with different rhythms.
Spanning nearly a year , the project began at the projectspace Xanadu in Neukölln, before opening its first exhibition at Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in autumn 2025. From this initial moment, many more sprouts will appear across the city, along with three more exhibitions at Galerie im Turm in Friedrichshain, Bärenzwinger in Mitte and Galerie im Körnerpark in Neukölln.
Curated by Anaïs Senli, Lorena Juan, Sonia Fernández Pan, Sylvia Sadzinski
German
Das deutsche Wort Unkraut hat eine abwertende Konnotation – es bezeichnet Pflanzen, die als unerwünscht gelten und normalerweise entfernt werden. Doch viele dieser sogenannten „Beikräuter“ sind ökologisch wertvoll, ernähren Insekten, stärken den Boden und sind für den Menschen essbar oder sogar medizinisch wirksam. Unkraut erinnert uns daran, dass das, was außerhalb der konventionellen Ordnung liegt, oft Teil einer reichen und komplexen inneren Ökologie ist.
Unkraut tritt in der Ausstellung nicht nur als Studienobjekt oder Metapher auf, sondern auch als aktives Prinzip. Durch diverse, in ihrer Struktur oder Aussage widerspenstige künstlerische Positionen, wird die Frage aufgeworfen, wann etwas, eine Handlung oder ein Zustand „unkrautartig“, ist. Was bedeutet es, „Unkraut“ zu sein – zu verunsichern, zu durchdringen, zu überschreiten – innerhalb der Kunst, Institutionen, Sprache und des Alltagslebens? Unkraut zeigt, dass Störung nicht nur destruktiv, sondern auch generativ ist – sie löst starre Grenzen auf und eröffnet Raum für alternative Formen von Identität, Bedeutung und Praxis.
Weirder, Louder, Taller, Uglier – Learning from Weeds / Von Unkraut lernen ist ein kuratorisches Projekt, das sich intuitiv und unmittelbar von Unkraut inspirieren lässt. Es umfasst Veranstaltungen, die „Sprouts“ (Sprossen), sowie Ausstellungen, die in unterschiedlichen Rhythmen stattfinden.
Das Projekt erstreckt sich über fast ein Jahr. Es begann im Projektraum Xanadu in Neukölln, bevor im Herbst 2025 die erste Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien eröffnet wurde. Von diesem Ausgangspunkt aus treiben viele weitere Sprossen in der ganzen Stadt, begleitet von drei weiteren Ausstellungen in der Galerie im Turm in Friedrichshain, im Bärenzwinger in Mitte und in der Galerie im Körnerpark in Neukölln.
Kuratiert von Anaïs Senli, Lorena Juan, Sonia Fernández Pan, Sylvia Sadzinski
photo: Gloria Jurado